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MAYER DENISE Vom Ausbildungsplatz zur Technischen Fachwirtin
30.06.2026 Straubing, Deutschland Autor: Lena Espertshuber

Erfolgsgeschichte: Weiterbildung zur technischen Fachwirtin

Denise Mayer begann ihre Karriere bei SENNEBOGEN mit einer Ausbildung zur Technischen Produktdesignerin. Heute übernimmt sie Aufgaben im Bereich Stammdatenmanagement und hat sich mit der Weiterbildung zur Technischen Fachwirtin gezielt weiterentwickelt. Im Interview berichtet sie, wie SENNEBOGEN sie auf ihrem Weg unterstützt hat und warum Weiterbildung für sie ein wichtiger Schritt war.

Wie verlief dein Weg bei SENNEBOGEN?

Für den Beruf der Technischen Produktdesignerin hatte ich mich schon früh entschieden und auch einige Praktika absolviert. Bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz bin ich auf SENNEBOGEN aufmerksam geworden. SENNEBOGEN war mir bereits bekannt und hatte einen guten Ruf. Außerdem fand ich das Unternehmen und die Maschinen interessant.

Im September werden es zehn Jahre, seit ich bei SENNEBOGEN angefangen habe. 2016 startete ich meine Ausbildung zur Technischen Produktdesignerin, die ich auf drei Jahre verkürzt und abgeschlossen habe. Nach meiner Ausbildung wechselte ich in die heutige Abteilung Normung, Konfiguration und Stammdatenmanagement. Zunächst war ich für die Kleinteilaufnahme zuständig. Nach einiger Zeit ergab sich intern die Möglichkeit, in den Bereich Stammdatenmanagement zu wechseln. Für diese Position ist nicht nur technisches Verständnis wichtig, sondern vor allem auch Kenntnisse unserer Systeme und Prozesse. Seit März 2021 bin ich nun in meiner aktuellen Position tätig.

Was sind heute deine Aufgaben?

Meine Hauptaufgabe ist es, neue Teile und Baugruppen freizugeben und die entsprechenden SENNEBOGEN-Nummern zu vergeben. Dabei prüfen wir die Stammdaten, kontrollieren die hinterlegten Informationen und stellen sicher, dass alle Daten korrekt angelegt sind. Dafür arbeiten wir eng mit den Konstrukteuren zusammen. Wir prüfen zwar nicht die technische Konstruktion selbst, stellen aber sicher, dass alle Informationen im System vollständig und korrekt hinterlegt sind. Erst dann können die Teile für die weiteren Prozesse freigegeben werden. Besonders spannend finde ich die Schnittstellen zu anderen Bereichen. Ich stehe auch mit Kollegen aus der Steuerungstechnik, dem TB, dem Einkauf und der Produktion im Austausch. Dadurch erhält man einen guten Einblick in die unterschiedlichsten Unternehmensbereiche.

Warum hast du dich für die Weiterbildung zur Technischen Fachwirtin entschieden?

Mit meiner technischen Ausbildung hatte ich bereits eine gute fachliche Grundlage. Trotzdem wollte ich mein Wissen erweitern, insbesondere im kaufmännischen und organisatorischen Bereich.

Mich hat interessiert, welche Auswirkungen meine Arbeit auf andere Bereiche wie Einkauf, Produktion oder Lager hat und wie die einzelnen Prozesse im Unternehmen zusammenhängen. Durch die Weiterbildung wollte ich diese Zusammenhänge besser verstehen und mich gleichzeitig persönlich weiterentwickeln.

Wie hat SENNEBOGEN dich bei deiner Weiterbildung unterstützt?

Für die Weiterbildung zur Technischen Fachwirtin wurde ich für den Unterricht freigestellt. Der Unterricht selbst dauerte rund ein halbes Jahr, anschließend folgten die Prüfungen und das Fachgespräch. Insgesamt erstreckte sich die Weiterbildung über etwa neun Monate. Der Kurs fand überwiegend in Präsenz statt. Ergänzt wurde das Ganze durch einzelne Online-Einheiten. Rückblickend war die Präsenzform für mich die richtige Entscheidung. Der Stoffumfang war sehr groß und der direkte Austausch mit den Dozenten hat mir beim Lernen sehr geholfen.

Was hat dich während dieser Zeit motiviert?

Mein Ziel war von Anfang an, die Weiterbildung bestmöglich abzuschließen. Der Unterricht war intensiv und der Lernumfang teilweise hoch. Mich hat vor allem die persönliche Herausforderung motiviert. Wenn man sich für eine Weiterbildung entscheidet, möchte man das Beste daraus machen. Genau dieser Gedanke hat mich durch die gesamte Zeit begleitet.

Du wurdest für deine Leistungen sogar ausgezeichnet. Was bedeutet dir diese Anerkennung?

Für meinen erfolgreichen Abschluss habe ich den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung erhalten. Das war natürlich ein ganz besonderer Moment. Die Auszeichnung wurde im Rahmen der Abschlussfeier verliehen.

Gibt es etwas, worauf du heute besonders stolz bist?

Neben der Weiterbildung bin ich stolz darauf, mein Wissen mittlerweile auch an andere weitergeben zu können. Seit rund zwei Jahren führe ich KeyTech-Schulungen für neue Mitarbeiter durch. Dabei vermittle ich Grundlagen unseres PLM-Systems und erkläre, wie Stammdaten angelegt und gepflegt werden. Dass ich heute selbst Schulungen halte und neue Kollegen in dieses System einführen darf, zeigt mir, wie viel ich in den letzten Jahren gelernt habe.

Welche Rolle spielt das Arbeitsumfeld für dich?

Ein großer Grund, warum ich mich bei SENNEBOGEN so wohlfühle, sind die Menschen. Der Zusammenhalt in unserer Abteilung ist außergewöhnlich gut. Wir unterstützen uns gegenseitig und können uns jederzeit aufeinander verlassen. Ich verstehe mich mit jedem Einzelnen bei uns sehr gut. Das ist etwas, das ich sehr schätze und das man nicht überall findet.

Welche Ziele hast du für die Zukunft?

In meiner aktuellen Position bin ich sehr zufrieden und möchte meine Erfahrungen weiter ausbauen. Gleichzeitig schließe ich weitere Weiterbildungsmöglichkeiten nicht aus. Nach dem Technischen Fachwirt könnte der Technische Betriebswirt ein interessanter nächster Schritt sein. Aktuell ist das zwar kein konkretes Thema, aber für die Zukunft könnte ich mir das durchaus vorstellen.

SENNEBOGEN in drei Worten?

Grün. Familiär. Groß.

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