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    Zur SENNEBOGEN Schulung einmal um Welt

    SENNEBOGEN 821

    Japan




    Zur SENNEBOGEN Schulung einmal um die Welt : von Bayern bis nach Japan

    Was fällt ihnen beim Stichwort Japan spontan ein? Ein wirtschaftlicher Global-Player, die hohe Bevölkerungsdichte oder auch das verherrende Tsunami- und Erdbebenunglück von 2011? Aber haben Sie auch an Recycling und grüne Umschlagbagger gedacht? Eher nicht? Da geht es Ihnen wie mir: Ich heiße Werner Ibler und bin Leiter der technischen Produktschulungen beim bayerischen Maschinenbauer SENNEBOGEN. Mein letzter Einsatz führte mich ins „Land der aufgehenden Sonne“.

    Es gibt fast keinen Fleck auf der Erde, wo nicht mindestens eine unserer grünen Baumaschinen aus dem niederbayerischen Straubing ihren Dienst tut. Am Fuße des Bayerischen Waldes produziert SENNEBOGEN seit 1952 Bagger und Krane. Die modernen Umschlaggeräte gehen in die ganze Welt und mit Ihnen auch die Kollegen des Schulungsteams der SENNEBOGEN Akademie.

    Nach gut 12 Stunden Flug steige ich in Tokio aus dem Flugzeug, im Koffer meine Ausbildungsunterlagen für ein Produkttraining der Green Line Umschlagmaschinen. Dass Japan zu den bevölkerungsreichsten Staaten zählt, merkt man sofort. Über 120 Mio. Einwohner drängen sich auf 380.000 km², doch es funktioniert, man ist organisiert. Angekommen beim Kunden East Core, der einen neuen 20 t SENNEBOGEN Umschlagbagger bekommen hat, merkt man das ebenfalls. Dort wo noch 2011 nach dem verherrenden Tsunami Trümmer und zerstörtes Land vorherrschten, blühen Industrie und Wirtschaft buchstäblich wieder auf - beeindruckend.

    Vorbildliches Recycling mit grünem Anspruch

    Der Kunde East Core hat sich mit viel Know-How und höchsten Qualitätsansprüchen zum führenden Abfall-Recycler in Japans nördlichster Region Sendai entwickelt. In den japanischen Städten wird Sauberkeit groß geschrieben, rund 1,1 kg Abfälle produziert jeder Einwohner durchschnittlich pro Tag. Es gibt also viel zu verwerten. Sämtliche Materialien werden sortiert und in bis zu 12 Fraktionen zum Recycling vorbildlich sortiert. Da passen die Maschinen aus Deutschland perfekt, erklärt man mir - steht doch die Farbe Grün in Japan synonym für Vegetation und Ewigkeit. Passender könnte man den Recyclingprozess nicht beschreiben, erklärt Tanaka-san, Direktor bei East Core, bei der Maschinenübergabe.

    Umschlagbagger made in Germany für effizientes Holzrecycling

    Der neue SENNEBOGEN 821 den der Vertriebs- und Servicepartner SUN-EARTH 2014 auslieferte, ist nach einem 305 Telehandler schon die zweite grüne Maschine, die bei East Core zum Einsatz kommt. Ausgestattet mit einem Sortiergreifer beschickt die Materialumschlagmaschine kontinuierlich einen Shredder mit Holzabfällen. Bis zu 50 t werden so stündlich verarbeitet. Das entspricht einer Zykluszeit von unter 30 Sekunden. Mit "Qualität made in Germany" kommen die SENNEBOGEN Maschinen gut an in Japan, das bestätigen auch die Fahrer, die neben der leichten Bedienbarkeit der Maschine vor allem die hochfahrbare Kabine loben - ein Alleinstellungsmerkmal des SENNEBOGEN 305 Multihandler unter allen Teleskopen.Die Produktschulung vor Ort hilft Fahrern und Betreibern den Umschlagbagger von Beginn an richtig einzusetzen. Das SENCON Steuerungs- und Diagnosesystem informiert den Fahrer über aktuelle Maschinenparameter. Mit zusätzlichen Funktionen wie dem ECO-Mode kann der der Fahrer die Maschinenfunktion optimal auf den Arbeitseinsatz abstimmen. Sowohl die Maschinenbedienung, Ersatzteilidentifikation und einfache Wartungshandgriffe stehen auf dem Schulungsprogramm. Die Teilnehmer sollen die Funktion der Hauptkomponenten kennenlernen und im Wartungsfall die Fehlersuche selbst durchführen können.Nach einer Woche intensiven Trainings in Theorie und Praxis heißt es für mich Abschied sagen - als Freund werde ich herzlich verabschiedet und zurück zum Flughafen gebracht.

    Bildunterschriften: SENNEBOGEN Trainer Werner Ibler ist weltweit unterwegs. Nach der erfolgreichen Produktschulung und Maschinenübergabe bei East Core in Japan freuen sich die Kunden und Trainer.

    Dieser Artikel ist auch erschienen unter:
    press.lectura.de